Wenn am Mittag die Teller leer sind, scheint auf den ersten Blick alles in Ordnung zu sein. Die Kinder haben gegessen, niemand hat gehungert, der Nachmittag kann weitergehen. Aber „satt“ ist ein ziemlich niedriger Maßstab für etwas, das Kinder jeden Tag beeinflusst: ihre Energie, ihre Konzentration, ihr Verhältnis zu Essen und am Ende auch ihre Gesundheit.
Bei Aubergine & Zucchini denken wir Kita-Essen deshalb weiter. Nicht als Mittel zum Zweck, sondern als eigenständigen Teil des Kita-Alltags, der genauso viel Sorgfalt verdient wie das pädagogische Konzept oder die Raumgestaltung.
Satt ist nicht dasselbe wie gut versorgt
Stell dir zwei Mittagessen vor. Das eine besteht aus Nudeln mit Tomatensoße aus der Dose, dazu ein bisschen geriebener Käse. Das andere ist ebenfalls Nudeln mit Tomatensoße, aber mit frischem Gemüse in der Soße, hochwertigem Öl und einer kleinen Portion Hülsenfrüchte für zusätzliches Eiweiß.
Beide Gerichte machen ein Kind satt. Beide sehen auf den ersten Blick ähnlich aus. Aber nur eines davon liefert tatsächlich das, was ein wachsender Körper braucht: Ballaststoffe, Vitamine, pflanzliches Eiweiß und Nährstoffe, die für Konzentration und Wachstum wichtig sind. Der Unterschied ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen, aber er macht sich bemerkbar: im Energielevel eines Kindes am Nachmittag, in seiner Konzentrationsfähigkeit und langfristig auch in seiner Beziehung zu Essen.
Was gutes Kita-Essen wirklich ausmacht
Gutes Kita-Essen erfüllt für uns, abgesehen vom Sättigungsfaktor, mehrere Kriterien gleichzeitig, und keines davon darf auf Kosten der anderen gehen.
Es schmeckt. Ein Gericht, das nährstoffreich ist, aber niemand essen mag, bringt am Ende niemandem etwas. Deshalb testen wir unsere Rezepte regelmäßig und überarbeiten sie, bis sie bei Kindern wirklich ankommen.
Es ist ausgewogen. Ein Kita-Kind braucht andere Nährstoffmengen als ein Erwachsener, mehr Eisen im Verhältnis zum Körpergewicht, ausreichend Kalzium für die Knochen, hochwertiges Eiweiß für Wachstum. Unsere hauseigene Ökotrophologin Gesine plant Speisepläne genau danach.
Es ist sicher. Für Kinder mit Allergien oder Unverträglichkeiten darf gutes Essen nicht mit Sonderwegen und Extralisten verbunden sein. Deshalb sind beide Menülinien bei uns täglich frei von den 14 Hauptallergenen.
Es ist frisch zubereitet. Essen, das stundenlang warmgehalten wurde, verliert Textur, Geschmack und Nährstoffe. Wir setzen deshalb auf das Cook & Chill-Verfahren, damit das, was bei euch ankommt, dem frisch Gekochten so nah wie möglich bleibt.
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Warum das für die Entwicklung von Kindern wichtig ist
Ernährung im Kindesalter prägt, und zwar deutlich länger, als viele denken. Ein Kind, das früh lernt, dass Gemüse gut schmecken kann, dass ein bunter Teller keine Bestrafung ist, sondern etwas, worauf man sich freut, nimmt diese Haltung häufig mit ins Erwachsenenalter.
Umgekehrt gilt: Wer als Kind nur lieblos zusammengestelltes Essen kennt, entwickelt selten von allein eine positive Beziehung zu Lebensmitteln. Genau deshalb ist die Art, wie ein Gericht aufgebaut ist, wie es schmeckt und wie es präsentiert wird, keine Nebensache. Es ist ein Teil der Ernährungsbildung, die in der Kita stattfindet, ganz ohne dass jemand extra etwas erklären muss.
Konzentration, Energie und der ganz normale Kita-Tag
Ein Kind, das mittags nur eine leere Kohlenhydratbombe bekommt, ist am Nachmittag oft müde, unkonzentriert oder quengelig. Der Blutzucker steigt schnell und fällt genauso schnell wieder ab. Ein ausgewogenes Gericht mit Ballaststoffen, Eiweiß und komplexen Kohlenhydraten hält dagegen länger vor und sorgt für ein gleichmäßigeres Energielevel über den Nachmittag.
Für Erzieherinnen und Erzieher macht das im Alltag einen spürbaren Unterschied. Eine Gruppe, die nach dem Mittagessen ausgeglichen ist, lässt sich leichter durch den Nachmittag führen als eine Gruppe, die zwischen Heißhunger und Müdigkeit schwankt.
Was das für Kita-Leitungen bedeutet
Wenn ihr als Kita-Leitung einen Caterer auswählt, entscheidet ihr über mehr als nur eine logistische Frage. Ihr entscheidet mit, wie die Kinder in eurer Einrichtung durch den Tag kommen, wie ihre Beziehung zu Essen sich entwickelt und wie gut sie ernährungsphysiologisch versorgt sind, jeden Tag aufs Neue.
Wichtige Fragen dabei: Wird der Speiseplan von jemandem mit echtem Fachwissen entwickelt? Ist die Verpflegung DGE-zertifiziert? Wie wird mit Allergien umgegangen? Und schmeckt das Essen den Kindern tatsächlich, oder wandert es nur pflichtschuldig auf den Teller und zurück in die Küche?
Bei Aubergine & Zucchini beantworten wir diese Fragen mit unserer DGE-Zertifizierung seit 2018, unserer Bio-Zertifizierung seit 2003, unserer hauseigenen Ökotrophologin und Menülinien, die täglich frei von den 14 Hauptallergenen sind.
Was das für Eltern bedeutet
Wenn ihr euer Kind morgens in die Kita bringt, möchtet ihr wissen, dass es dort nicht nur betreut, sondern auch gut versorgt wird. Ein Mittagessen, das satt macht, ist dafür nicht genug. Ihr wünscht euch ein Essen, das eurem Kind schmeckt, das es mit Energie durch den Nachmittag bringt und das ihm nebenbei auch noch zeigt, dass gesundes Essen keine Strafe ist.
Genau das ist unser Anspruch, jeden Tag für rund 9.000 Kinder und Jugendliche im Rheinland.
Sattwerden ist der Anfang, nicht das Ziel
Gutes Kita-Essen fängt dort an, wo der Teller leer ist. Es hört dort aber noch lange nicht auf. Es geht um Energie, um Nährstoffe, um Sicherheit für Kinder mit besonderen Bedürfnissen und um die Frage, was ein Kind über Essen lernt, ohne dass es ihm explizit beigebracht wird. Wir arbeiten jeden Tag daran, dass bei uns beides zusammenkommt: satt und wirklich gut versorgt.
Wenn ihr wissen möchtet, wie das bei euch in der Einrichtung konkret aussehen könnte, meldet euch gern, oder lernt uns bei einer Küchentour oder einer Probewoche direkt kennen.




